Krieger

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Dieses Motiv - angelehnt an eine Felsritzung aus Tanum in Westschweden - zeigt eine menschliche Figur, die auf einem Pferd sitzt und dabei eine Waffe und ein Schild hält. Die Proportionen wirken absichtlich unrealistisch. Tiere wurden stark verlängert dargestellt, damit alle Körperteile sichtbar sind – das nennt man „Röntgenstil“.

Das Pferd spielte für die alten German eine zentrale Rolle: Es gilt als heiliges Tier, Träger von Macht und Mittler zwischen der Welt der Menschen und der Götter. Die Figur wird oft als Krieger, Häuptling oder kultisch handelnde Person gedeutet. Für die Altgermanen symbolisierten solche Bilder Mut, Status, göttlichen Schutz und die enge Verbindung zwischen Kriegertum und religiösen Vorstellungen. 

 

Sonnenschiff

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Für die Menschen der Bronzezeit hatte das Sonnenschiff eine tief symbolische Bedeutung. Es stellte den täglichen Lauf der Sonne über den Himmel und durch die Unterwelt dar – eine Reise des Lichts, das Leben spendet und die Ordnung der Welt aufrechterhält.

Man glaubte, dass die Sonne in einem Schiff über den Himmel fuhr und nachts durch das dunkle Reich der Toten zurückkehrte, um am Morgen erneut aufzusteigen. Dieses Bild verband die Sonne mit dem Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt.

Das Sonnenschiff war daher nicht nur ein Symbol für Licht und Wärme, sondern auch für Hoffnung, Erneuerung und die ewige Bewegung der Natur. Funde von Felszeichnungen und Kultgegenständen zeigen, dass dieser Glaube im Alltag und in den Ritualen der Germanen fest verankert war.

Jagdszene

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Für die alten Germanen hatte die Jagd eine vielschichtige Bedeutung. Sie diente nicht nur der Versorgung mit Fleisch, Fellen und Knochen, sondern war auch ein Ausdruck von Stärke, Mut und sozialem Rang. Der erfolgreiche Jäger galt als jemand, der die Mächte der Wildnis beherrschte und seiner Sippe Schutz und Wohlstand brachte. Zugleich war die Jagd in religiöse Vorstellungen eingebettet: Viele Tiere galten als heilig oder als Boten der Götter, und bestimmte Jagdriten sollten deren Gunst sichern. So verband die germanische Jagd das Praktische mit dem Spirituellen – sie war Lebensgrundlage, Mutprobe und heiliger Akt zugleich.

Unsere Jagdszene zeigt einen mit Pfeil und Bogen bewaffneten Jäger, sein Beutetier (einen Eber) und die traditionelle Darstellung der Sonne. Das Motiv ist an die Petroglyphen aus Schweden und Dänemark angelehnt.